Geschichte des Karate

karate

Im Training werden alle drei Elemente des Karate, Kihon, Kata und Kumite gelehrt und miteinander kombiniert.

Bekleidet ist der Karateka mit dem traditionellen Karateanzug (dem Karate-Gi), bestehend aus Hose, Jacke und Gurt, welcher den Wissensstand des Trägers anzeigt. Wer sich Karate erst einmal anschauen möchte, muss aber nicht mit Karateanzug kommen. Jogginghose und T-Shirt sind für den Anfang völlig ausreichend. Da Karate barfüßig ausgeführt wird, bedarf es keinerlei Schuhwerk.
Das Training startet meist mit dem traditionellen Angruß. Dabei legt der Karateka den Alltagsstress beiseite und konzentriert sich auf die bevorstehende Trainingseinheit. Begleitet wird dieser Angruß von einer Verbeugung gegenüber dem Trainer (Sensei).

Zu Beginn der Trainingsstunde erfolgen bei uns lockeres Warmlaufen und im Anschluss daran Dehn- und Stretchingübungen. Dies dient nicht nur der Lockerung der Muskulatur, sondern auch dem Erhalt und der Verbesserung der Beweglichkeit, welchevro allem die Ausführung der Fußtechniken erleichtert. Der Anfänger wird dabei schnell Erfolgserlebnisse verbuchen können. Auch wenn mancher Karateka in Vorführungen einen Spagat ausführen kann, ist dies nicht unser Ziel. Wir nehmen bei allen Übungen Rücksicht auf die spezifischen Besonderheiten des Körpers. Jeder Körper ist unterschiedlich gebaut, was manchmal auch bei der Ausführung der Übungen bemerkbar wird. Dabei gibt jeder sein Bestes, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Oftmals bestehen Vorbehalte, ob man denn als Erwachsener jenseits der 20 Jahre noch mit Karate anfangen könne. Alter ist kein Hindernis!! Die Teilnehmer der Erwachsenengruppe sind derzeit zwischen 15 und 51 Jahre alt. Auch im fortgeschrittenen Alter ist es möglich, mit Karate anzufangen, da jeder die Schnelligkeit der Techniken selbst bestimmt. Oftmals ist zu beobachten, dass ältere Karateka in der Ausführung zwar etwas langsamer, dafür aber präziser sind.
Die Kumite-Übungen werden meist von einem erfahrenen Karateka zusammen mit einem weniger erfahrenen Karateka ausgeführt. So kann der höhere Gurtträger korrigierend eingreifen, was einen höheren Lerneffekt bewirkt. Außerdem kann man im Karate viel durch Abschauen lernen, was dadurch begünstigt wird.

Unterstützend haben wir einen Sandsack, an dem die präzise Ausführung der Angriffstechniken geübt werden kann. Da wir manchmal auch Selbstverteidigungstechniken mit Fallübungen trainieren, haben wir spezielle Matten, die den Aufprall auf den Boden mindern.

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